Österreichkarte

Vorwort


Österreich als Staat mit 9 Bundesländern hat auch für jedes Bundesland eine eigene Bauordnung.

 

So wie landwirtschaftliche und topografische Gegebenheiten in den einzelnen Bundesländern vorhanden sind, gibt es auch große Unterschiede in den jeweiligen Bauweisen und Bauvorschriften.

 

Allein die unterschiedlichen Wind- und Schneelasten machen andere bautechnische Maßnahmen nötig. Dazu kommt noch, dass die traditionellen örtlichen Bauweisen und Bauformen differenziert sind und gepflegt werden wollen. Weniger verständlich sind jedoch die Unterschiede, die es immer noch bei den rein technischen Bestimmungen und Auffassungen in den einzelnen Bundesländern gibt.

 

So zum Beispiel verschiedene Vorschriften über Raumhöhe, Türgrößen, nötiger Brandwiderstandsdauer und dergleichen, ebenso verschiedene Vorschriften für Schall- und Wärmeschutz.

 

Gesamtösterreichische Annäherungen gibt es bereits, doch gehen die Bemühungen eher schleppend voran.

 

Die derzeitige Situation erschwert es gerade industriellen Bauunternehmen preiswerte Produkte auf den Gesamtmarkt in Österreich zu bringen. Daher ist es verständlich, dass oft manche angebotene Häuser oder Bauprodukte für das jeweilige Bundesland umgeplant, strategisch ergänzt und die Preise neu kalkuliert werden müssen. Dies erfordert nicht nur einen hohen Arbeits- und Zeitaufwand, sondern verlangt durch eine Vielzahl von Spezialisten.

 

Umkonstruktion der Raumhöhen, der Türen und Fenster, der Innenraum-Wandstärken etc. Und das alles nicht nur im Konstruktionsbüro, sondern auch in den Fertigungshallen. Alles das sind Dinge, die das Produkt, das Wohnhaus, für den Endverbraucher - den Bauherren - nicht gerade billiger machen.

 

Auch die Fristen zwischen Einreichung eines Bauvorhabens bis zu einer Bauverhandlung und Baugenehmigung sind sehr unterschiedlich, was mitunter zu erheblichen Bauverzögerungen führt. Oft beklagen sich die Bauherren über den nicht termingemäßen Beginn, oder auch das Nichtvollenden der Bauarbeiten.

 

In den meisten Fällen ist nicht die beauftragtre Baufirma an Verzögerungen schuld. Diese ist immer bemüht das Bauwerk schnellstens, erstklassig und ohne jede Verzögerung dem Bauherren zu übergeben.

 

Es sind fast immer die Behörden, die mit der Herauszögerung von Terminen für die Bauverhandlungen und die Erstellung der Baugenehmigungen für diese Verzögerungen verantwortlich sind.

 

Daher bitte etwas Verständnis, wenn manches länger dauert als vorhergesehen.